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Zwischen Erinnerung und Aufbruch
Zwischen Erinnerung und Aufbruch
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„Zwischen Erinnerung und Aufbruch“ ist ein poetisch-symbolisches Porträt, das innere Bewegung und stille Reflexion miteinander verbindet. Das fragmentierte Gesicht einer Frau erscheint nur teilweise sichtbar, eingebettet in eine strukturierte Komposition aus geometrischen Formen, organischen Elementen und fein gesetzten Farbakzenten.
Die weibliche Figur wirkt ruhig und nach innen gewandt. Ihr Blick ist weich, beinahe entrückt, als würde er zwischen Vergangenheit und Zukunft verweilen. Die Teilung des Gesichts durch vertikale Linien verstärkt den Eindruck von innerer Zwiesprache – von Übergängen, Brüchen und gleichzeitiger Verbindung.
Geometrische Formen wie Kreise, Rechtecke und Linien schaffen Ordnung und Struktur, während florale Elemente und Schmetterlinge als Symbole für Wandel, Leichtigkeit und Erneuerung dienen. Besonders der Schmetterling steht hier für Transformation und Hoffnung – für den Moment, in dem Veränderung nicht bedrohlich, sondern sanft und notwendig erscheint.
Die Farbpalette aus warmem Terrakotta, gedämpftem Türkis, Ocker und neutralen Grautönen erzeugt eine ausgewogene, harmonische Stimmung. Die Farben wirken zurückhaltend, fast meditativ, und lassen dem Motiv Raum zu atmen. Texturen und Patina verleihen dem Werk Tiefe und eine zeitlose, leicht melancholische Anmutung.
„Zwischen Erinnerung und Aufbruch“ erzählt von inneren Prozessen, von Loslassen und Neuausrichtung, von der stillen Kraft, die im Übergang liegt. Das Werk lädt zur kontemplativen Betrachtung ein und entfaltet seine Wirkung leise, aber nachhaltig – als Bild über Veränderung, Identität und innere Balance.
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SKU:Werk-ID 55850
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