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Im Gleichgewicht der leisen Dinge
Im Gleichgewicht der leisen Dinge
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„Im Gleichgewicht der leisen Dinge“ ist ein poetisch-symbolisches Porträt über innere Balance, Verletzlichkeit und die stille Kraft der Veränderung. Das Gesicht erscheint fragmentiert, fast schwebend zwischen geometrischen Flächen, floralen Elementen und zarten Naturmotiven. Es ist nicht vollständig greifbar – vielmehr wirkt es wie ein Erinnerungsbild, das sich aus Schichten von Zeit, Gefühl und Wahrnehmung zusammensetzt.
Die geometrischen Formen – Kreise, Linien und Rechtecke – schaffen eine ruhige, strukturierende Ordnung. Goldene Flächen verleihen dem Bild eine wertige, beinahe sakrale Anmutung und stehen sinnbildlich für innere Klarheit, Würde und das Kostbare im Unausgesprochenen. Rote und rosafarbene Akzente bringen emotionale Wärme ins Bild und verweisen auf Nähe, Empfindsamkeit und das Menschliche hinter der Form.
Florale Elemente wachsen scheinbar aus der Komposition heraus. Sie wirken nicht dekorativ, sondern organisch – als Zeichen von Leben, Vergänglichkeit und stetigem Wandel. Die Schmetterlinge, fein verteilt im Bildraum, verstärken diesen Gedanken: Sie stehen für Transformation, für das leise Loslassen und für die Bewegung zwischen Innen- und Außenwelt.
Das Gesicht selbst bleibt ruhig, beinahe entrückt. Der Blick ist nach innen gerichtet, die Lippen geschlossen – als würde die Figur zuhören, nicht sprechen. „Im Gleichgewicht der leisen Dinge“ erzählt von Momenten, in denen nichts laut sein muss, um Bedeutung zu tragen. Es ist ein Bild über innere Ordnung, die nicht aus Kontrolle entsteht, sondern aus Akzeptanz, Sensibilität und stiller Aufmerksamkeit.
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